Werkstattgespräche mit Filmpionierinnen:
Lotte Klimitschek
7. Mai 2025
Filmpionierinnen aller Sparten, die den österreichischen Film geprägt haben, aber mangels einer kontinuierlichen Kanonisierung immer wieder neu entdeckt werden müssen, sprechen in dieser Reihe ausführlich über Leben und Werk. Gesprächspartner*innen sind Filmschaffende der nächsten oder übernächsten Generation.
Lotte Klimitschek
Lotte Klimitschek kam 1955 von Salzburg nach Wien und studierte zwei Jahre lang an der Filmakademie von Walter Kolm-Veltée, dem Sohn der Filmpionierin Louise Kolm-Fleck. Eigentlich wollte Klimitschek Regie führen, bekam aber zu hören, das sei kein "Frauenberuf". Ein Praktikum in der Kopieranstalt Grinzing führte sie zur WDS-Film, nach einem Kurzfilm mit Hollywood-Rückkehrer Hugo Haas begann sie als freischaffende Editorin zu arbeiten, u.a. bei A Walk with Love and Death (1969), den John Huston in der Nähe von Wien drehte, oder Totstellen (1975) von Axel Corti, den sie bei ihrer Arbeit für die Schönbrunn-Film kennenlernte. Auch als Musikeditorin bei US-Produktionen wie A Little Night Music (1977, Harold Prince). Klimitschek ist 1978 Gründungsmitglied des Verbandes Österreichischer Filmeditor:innen und arbeitete auch bei vielen TV-Produktionen als Editorin, u.a. Land, das meine Sprache spricht (1980, Michael Kehlmann) und Wer war Edgar Allan? (1984, Michael Haneke). (Julia Pühringer)
Nach Vorführung des Films Moos auf den Steinen (1968, Georg Lhotzky) sprechen Niki Mossböck und Julia Pühringer mit Lotte Klimitschek.
Idee: Julia Pühringer, Konzept und Umsetzung: Wilbirg Brainin-Donnenberg und Julia Pühringer, in Kooperation mit FC Gloria – Feminismus Vernetzung Film und Drehbuchforum Wien
Filmpionierinnen aller Sparten, die den österreichischen Film geprägt haben, aber mangels einer kontinuierlichen Kanonisierung immer wieder neu entdeckt werden müssen, sprechen in dieser Reihe ausführlich über Leben und Werk. Gesprächspartner*innen sind Filmschaffende der nächsten oder übernächsten Generation.
Lotte Klimitschek
Lotte Klimitschek kam 1955 von Salzburg nach Wien und studierte zwei Jahre lang an der Filmakademie von Walter Kolm-Veltée, dem Sohn der Filmpionierin Louise Kolm-Fleck. Eigentlich wollte Klimitschek Regie führen, bekam aber zu hören, das sei kein "Frauenberuf". Ein Praktikum in der Kopieranstalt Grinzing führte sie zur WDS-Film, nach einem Kurzfilm mit Hollywood-Rückkehrer Hugo Haas begann sie als freischaffende Editorin zu arbeiten, u.a. bei A Walk with Love and Death (1969), den John Huston in der Nähe von Wien drehte, oder Totstellen (1975) von Axel Corti, den sie bei ihrer Arbeit für die Schönbrunn-Film kennenlernte. Auch als Musikeditorin bei US-Produktionen wie A Little Night Music (1977, Harold Prince). Klimitschek ist 1978 Gründungsmitglied des Verbandes Österreichischer Filmeditor:innen und arbeitete auch bei vielen TV-Produktionen als Editorin, u.a. Land, das meine Sprache spricht (1980, Michael Kehlmann) und Wer war Edgar Allan? (1984, Michael Haneke). (Julia Pühringer)
Nach Vorführung des Films Moos auf den Steinen (1968, Georg Lhotzky) sprechen Niki Mossböck und Julia Pühringer mit Lotte Klimitschek.
Idee: Julia Pühringer, Konzept und Umsetzung: Wilbirg Brainin-Donnenberg und Julia Pühringer, in Kooperation mit FC Gloria – Feminismus Vernetzung Film und Drehbuchforum Wien